Lastenanhänger fürs Fahrrad

24.05.2022 | Isa Weihermann
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Lastenanhänger fürs Fahrrad

Absolut interessant: Lastenanhänger fürs Fahrrad. Eine Alternative zum Cargo -oder Lasgtenrad. Gerade in der Stadt können die Anhänger gute Dienste leisten. Sei es beim Getränkeeinkauf oder auch für den kleinen Unternehmer. Im Stadverkehr ist ein Durchkommen mit Bike und Hänger auf jeden Fall einfacher. Es gibt sie in unterschiedlichen Größen und für verschiedene Einsatzzwecke. Wir zeigen Euch hier die zehn wichtigsten Punkte für den Kauf eines Lastenanhängers. So seid ihr sicher und legal mit dem Gespann unterwegs.

Sehr gute Erfahrungen haben wir mit den Anhängern von hinterher.com gemacht. Diese sind nicht nur optisch schön, sondern auch sehr wertig und stabil gefertigt. Es gibt sie in allen erdenklichen Größen und Farben.

 

1. Die Größe

Welche Maße darf ein Fahrradanhänger habe?
Breite: 1 Meter
Höhe: 1,40 Meter von Boden bis Oberkante
Länge: 2 Meter

Es besteht auch die Möglichkeit länger zu werden. Zum Beispiel für den Transport von Surfbrettern oder SUPs. Dann dürfen es maximal 4 Meter sein.

 

2. Die Personenanzahl

Es ist erlaubt maximal zwei Kinder zu transportieren, wenn diese unter sieben Jahre alt sind. Ab sieben Jahren muss das Kind selbständig Rad fahren. Einzige Ausnahme: Der Transport von Menschen mit Handicap.

 

3. Wer darf fahren?

Der Fahrer des Gespanns muss mindestens 16 Jahre alt sein.

 

4. Zugfahrrad und Zulassung

Zum einen muss der Anhänger für das Transportgewicht zugelassen sein. Weiter sollte das Fahrrad, welches den Anhänger zieht, natürlich auch stabil genug sein, um den Anhänger zu ziehen. Besonders wichtig hierbei ist die Bremsanlage: Eine hydraulische Scheibenbremse sollte hier Pflicht sein!

 

5. Maximalgewicht

Grundsätzlich gibt es gebremste und ungebremste Fahrradanhänger. Ähnlich wie im PKW-Bereich. Hat der Hänger keine eigene Bremse, darf er maximales Gewicht von 40 kg haben. Ein gebremster Anhänger höchstens 80 Kilogramm Betriebsgewicht.

 

6. Die Beleuchtung

Auch muss der Anhänger mit Reflektoren ausgestattet sein. Besser mit einem Batterielicht.

 

7. Das richtige Zugfahrzeug

Markus empfiehlt ein eBike vor den Anhänger zu spannen. „Dies macht das ganze deutlich angenehmer“. Außerdem erleichtert ein Bike mit Tiefeinstieg das sichere Handling, so der Chef. Eine gute Bremsanlage ist das A und O! Man sollte sich auch des Gewichts bewusst sein, welches hinten „dran hängt“ – oder eben schiebt, sobald man Bremsen muss. Passende eBikes findet ihr hier in unserem Onlineshop.

 

8. Im Zweifel: Den Hersteller fragen!

Nicht jedes Fahrrad ist für den Anhängertransport zugelassen! Es gibt durchaus einige Hersteller bzw. Fahrräder, an die kein Anhänger angekuppelt werden darf. Ein Carbonrahmen ist beispielsweise immer problematisch. Hier im Vorfeld unbedingt den Hersteller fragen und sich eine Freigabe holen.

 

9. Ladungssicherung

Dies sollte eigentlich selbstverständlich sein! Die Kiste Bier, der Einkauf muss mit entsprechenden Gurten gesichert werden, um ein Verrutschen zu verhindern. Die Hinterher Anhänger werden mit entsprechenden Spanngurten ausgeliefert.

 

10. Übung macht den Meister

Wir raten dazu, das Fahren mit dem Anhänger – egal ob Kinder oder Lastenanhänger – immer vorab in einer ruhigen Gegend zu üben. Das lange Gefährt ist Anfangs ungewohnt. Besondere Vorsicht ist bei Durchfahrten oder Begrenzungspfosten geboten – hier bleibt man gerne hängen – mit dem Hänger.

 

Unser Fazit:
Nehmt lieber ein bisschen mehr Geld in die Hand und investiert in einen qualitativ hochwertigen Anhänger, so der Chef Markus. Wir empfehlen für den Transport von Lasten die Anhänger von hinterher.com. Wenn ihr unsere zehn Punkte beachtet, sollte dem einfachen und umweltfreundlichen Transport der Waren nichts mehr im Wege stehen.

 

Fotos: vit:bikes
Text: Isabel Weihermann

 

 

 

Autor-Isabel Weihermann_13 kl

Isabel Weihermann

Es war die Zeit der lila eloxierten Teile: Anfang der 90er Jahre saß Isa das erste Mal auf einem Mountainbike. Es war ein Hardtail mit Starrgabel. Es folgten unzählige Bikes und später auch der Motorradführerschein. Zweiradverrückt eben. Logisch, dass auch eines der ersten e-MTBs Probe gefahren wurde und kurz drauf den Besitzer wechselte. Das war 2014. Genuss und schöne Touren stehen bei Isa hoch im Kurs - es darf aber auch der Bikepark oder ein Flowtrail sein. Sie ist als freie Autorin & Redakteurin für diverse Fachmagazine & Internetseiten tätig. Isa schreibt über e-MTBs, e-Bikes, Touren, Radreisen und testet Bikes. Aber auch über ihre Wohnmobil Reisen mit Hund oder Bike berichtet die gebürtige Münchnerin.

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